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Betreff: Synagogenplatz
Autor: P. Back (11.08.2017 09:45)

Ich beobachte schon seit längerer Zeit den Eberbacher Synagogenplatz.
Dabei habe ich den Eindruck, dass dieser in keiner Weise von der Bevölkerung angenommen wird. Ich habe dort noch nie jemanden sitzen sehen. Ich sehe auch niemanden über den Platz laufen.
Weder die Jugend noch die Alten sind dort zu finden.
Eigentlich wäre der Platz ein schönes Fleckchen, um sich derzeit zum Beispiel tagsüber mal in die Sonne zu setzen. Doch weit gefehlt. Es ist niemand da.

Aus einem an sich schönen, städtebaulich wertvollen Platz hat man einen Platz der Beklemmung gemacht. Dort stand zu keiner Zeit eine Synagoge. Aus geschichtlicher Unkenntnis wurde daraus der Synagogenplatz. Man traut sich aber dennoch nicht, sich mit guten Gefühlen dort aufzuhalten.
Aus einem an sich schönen Fleckchen ist durch die Verantwortlichen eine No-go-Area gemacht worden. Hinzu kommt das sicherlich gut gedachte "Denkmal", das allerdings von Weitem mehr nach einem Bedürfnisplatz aussieht und schon allein deshalb eine negative Stimmung ausströmt.

Es ist sehr schade, dass durch eine sicherlich gut-menschlich gemeinte Entscheidung letztlich den Eberbachern am Ende ein schöner Platz verloren gegangen ist.

 
Antwort von Martin M. (11.08.2017 14:18)

Ist wie für Eberbach üblich: Geld rausgeworfen, darum nicht weiter nach denken über Eberbach Zukunft.

Antwort von Buerger (11.08.2017 20:32)

Kann die Beobachtung nicht bestätigen. Kommt stark auf die Uhrzeit an, - wenn die Baustelle endlich vorbei ist und alles normal läuft, werden es noch mehr Leute auf und um den Platz.

PS: Nein, ich finde den Platz optisch nicht ansprechend. Hoffentlich sind die Bäume bald größer-

Antwort von Polier (11.08.2017 23:11)

Welche Baustelle?

Der Platz ist verloren!

Antwort von O. Vietz (12.08.2017 17:57)

Hallo Polier die Baustelle befindet sich rechter Hand.
Hallo P. Backfisch hier war sehr wohl eine Synagoge, welche der asoziale Nazipöbel schamlos niederbrannte.

Antwort von P. Back (13.08.2017 13:48)

Nein. Die Synagoge stand viel weiter oben Richtung Brücke. Dort ist auch schon lange ein Gedenkstein, der die genaue Position beschreibt.

Der Drang nach Gedenken und sich mit (....) Kunstwerken zu verwirklichen, führte am Ende dazu, dass ein Gedenkstein an der richtigen Stelle und ein weiterer! an der falschen Stelle steht.

Es gab in Eberbach zwar nur eine Synagoge, aber jetzt gibt es zwei Gedenksteine.

Antwort von Andy (14.08.2017 09:05)

Parkmöglichkeiten wären sinnvoller.

Antwort von Zustimmer (15.08.2017 12:50)

Der Platz sieht wirklich nicht schön aus, lieblos gemacht. Aber Achtung, jede Verschönerung kostet Geld und nicht nur beim Bau, sondern vor allem auf Dauer bei der Unterhaltung. Und wenn er nicht gepflegt wird, wird auch wieder gemeckert.
Wir können uns überall noch mehr und schönere Plätze wünschen, aber nicht bezahlen.
Fazit ???

Antwort von Fußgänger (28.08.2017 15:49)

Also ich laufe über diesen Platz täglich. Ärgerlich ist jedoch, dass kein Weg gepflastert ist, somit muss man bei Regen entweder außenrum laufen oder an der Straße auf diesem schmalen "Gehweg". Durch den Schlamm möchte man dann sicherlich nicht laufen und oftmals bilden sich dann auch Pfütze.
Einladend ist der Platz sicherlich nicht. Ich wüsste nicht, warum man dort verweilen sollte. Da hätte man auf jeden Fall mehr daraus machen können. Es sieht einfach nur sehr karg aus.

Antwort von Passand (31.08.2017 22:27)

Auch ich laufe ofters an diesem Platz vorbei und stelle immer wieder fest, dass man da mehr hätte machen können. Etwas mehr grün oder Rosenbüsche zum Gdenken, aber dies hätte auch einen gewissen Erhaltungsaufwand bedeutet. und laufende Kosten verursacht. Der Platz wirkt wie gewollt und nicht gekonnt . Wer will schon in einer solch " kalten " Umgebung verweilen. Schade .

Antwort von Sonnenblume (03.09.2017 09:30)

Der Synagogenplatz ist ein Gedenkplatz und kein Mensch verweilt länger an Gedenkplätzen und erst recht nicht an dieser Stelle. Vielleicht hätte ein Gedenkstein und eine Schautafel mit Informationen gereicht?
Kein Mensch will an diesem Verkehrsknotenpunkt länger verweilen, Abgase, Autolärm, Baustelle und keine schöne Sicht! Von daher, einfach in Richtung Park oder der anderen Plätze in Eberbach gehen.

Antwort von Sonnenkönig (04.09.2017 13:14)

@Sonnenblume

Gebe Ihnen da völlig Recht !
Fazit: Gut gedacht (als Erinnerungsstätte), aber schlecht gemacht! Der Platz stellt überhaupt nix dar und sollte dringendst überarbeitet werden....
Dies ist kein Gemeckere, sondern Fakt!

Antwort von Passand (04.09.2017 19:58)

@ Sonnenblume
Ihre Meinung kann ich so nicht teilen, auch ein Friedhof ist eine Gedenkstätte und Tausende
verweilen täglich auf deutschen Friedhöfen. Auch aus traurigen Erinnerungen kann man neue Kraft schöpfen. Nur sollte jede Gedenkstätte auch ein würdiger Platz sein auf dem ich gerne Verweile und
mich erinnere und dadurch künftig vielleich ewas besser mache. Völlig unnütz dagegen sind Gedenkplätze die ich meide, da sie unansprechend sind.

Antwort von A. Heu (14.09.2017 13:42)

Der Platz war als ganz normaler innerstädtischer Platz geplant und auch entsprechend gestaltet.

Dann kam jemand auf die Idee, dort unbedingt ein nicht gerade ansprechendes "Denkmal" hinzusetzen. Damit waren Platz und Denkmal nicht mehr im Einklang, sondern eine für die Erholung verlorene Fläche.

Jetzt müssen Generationen mit der Disharmonie zwischen Platz und Denkmal auskommen, will heißen, der Platz ist verloren.

Antwort von lächerlich (14.09.2017 21:15)

lächerlich diese fingierte und durchsichtige Debatte zu Denkmal und Platz... Ich bin sicher, wenn das Denkmal an die gefallenen deutschen(!) Soldaten erinnern würde, die Bewertungen ganz anders ausfallen würde.

Traurig! Beschämend!

Antwort von Martin M. (15.09.2017 06:31)

Dieser unnötige und Trostlose Platz ist ein weiteres Beispiel für die Planung und rausgeworfene Gelder in Eberbach. Die nächste große Fehlplanung liegt ja schon auf dem Tisch: Schmeißer Stift

Antwort von Buerger (16.09.2017 12:08)

Der Schmeißer-Stift ist eine private Angelegenheit, Sache der Vereinsmitglieder.

Die Stadtplanung ist was anderes.

Antwort von Reinhard Nollert (06.10.2017 10:19)

Dass dieser Platz nicht zu unserem Stadtbild passt, ist unbestritten. Wenn ma dann noch sieht, dass die Bänke an der viel befahrenen Straße stehen, braucht man sich nicht zu wundern, dass da keiner sitzt. Der Verkehrslärm und Abgase der Fahrzeuge, laden sicher nicht zum Verweilen ein.

Antwort von hoschpes (07.10.2017 07:39)

Auf einem Gedenkplatz soll man gedenken und denken. Dazu braucht es im allgemeinen "Ruhe". Wie es z.B. auch auf einem Friedhof ist, selbst wenn dutzende Leute gleichzeitig dort umhergehen. Der jetzige Platz ist wohl der ungeeignetste Platz in ganz Eberbach. Schlimmer wäre nur noch irgendwo zwischen Kaufland, Waschbär und Jet Tankstelle.

Antwort von S. Milm (08.10.2017 11:25)

Jetzt lasst den Platz halt Platz sein.
Am Leopoldsplatz gedenkt ihr ja auch nicht ständig dem Namenspatron Leopold.
Und der Bismarckplatz in Heidelberg wird sogar täglich von TAUSENDEN von Leuten durchschritten ohne dass auch nur EINER davon an den Hering gedenkt. Ich habe trotzdem noch nie gehört dass dort jemand derartig über die Namensgebung des Platzes nach dem Bismarck(-Hering) motzt wie in Eberbach.

Antwort von Gedenker (10.10.2017 12:53)

Es verlangt wirklich niemand, dass jeder dauernd an die deutschen Massenmord- und Greueltaten im 3. Reich gedenkt.

Aber die Idee, ein Denkmal für die vielen ermordeten damaligen Eberbacher Nachbarn und Freunde und für die zerstörte Kirche bzw. Synagoge gegenüber vom Platz durch engagierte Schüler des Hohenstaufen-Gymnasiums in ihrer Freizeit entwerfen und mit Spendengeldern bauen zu lassen, war hervorragend und sehr lobenswert.
Eine richtig gute Sache in und für Eberbach!

Noch besser wäre es natürlich gewesen, wenn sich alle Eberbacher damals gemeinsam gegen Zerstörung und Massenmord der Nachbarn gewehrt hätten. Aber das ist lange her und zudem leichter gesagt, als getan.

Antwort von Bürger (12.10.2017 10:48)

Ich bin diese ewige Diskussion um den Synagogenplatz leid. Haben wir denn in Eberbach keine anderen Sorgen?. Zweifellos war der Mord an den vielen Millionen Menschen während der NS-Zet eines der grausamsten Verbrechen der Menschheit. Aber wir müssen die Vergangenheit auch endlich Vergangenheit sein lassen. Unser Bildungssystem vermittel das Thema bereits ausreichenden im Unterricht. Besuche von ehemaligen Konzentrationslagern sind oftmals Teil des Unterrchts.Es ist also nicht so dass das Thema in Vergessenheit geraten könnte. Die Verwaltung sollte Ihre Energie vielmehr darauf verwenden, Eberbach als attraktiven Wohnort im RNK für junge Familien zu etablieren und mittelständsiche Betriebe anzusiedeln. Wenn Eberbach eine Zukunft haben soll, dann braucht es Jugend & Arbeitsplätze, nicht nur Mahn- und Andachtsplätze!

Antwort von Gedenker (13.10.2017 16:05)

Bürger,
natürlich muss Eberbach attraktiver für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren werden. Daran wird ständig gearbeitet und dafür muss noch viel mehr getan werden.
Durch Dauer-Motzen verbessert sich jedoh erfahrungsgemäß nichts. Das ist nunmal so.
Und Menschen lassen sich zu besonderen Anstrengungen (und die kommen auf Eberbach in den nächsten Jahren zu) gerne motivieren, indem man gute Eigeninitiativen, Ideen und Spenden auch ab und zu mal lobt oder die positiven Gesichtspunkte mal aufzeigt, anstatt immer nur das Negative herauszupicken und darauf herumzuhacken.
Das ist sehr destruktiv.

PS: In der heutigen Zeit ist die ständige Erinnerung an
- Menschlichkeit,
- Gast-Freundschaft und
- gegenseitige Hilfestellung non Menschen untereinander
aktuell wichtiger denn je.

Antwort von Leser (13.10.2017 20:09)

@ Bürger
Gebe ihnen im Prinzip recht . Nur wurde dieser Platz neu angelegt und gestaltet und hat in
Planung und Ausführung etliche Steuergelder verschlungen. Da wurden Planungsbüros für viel Geld beauftragt um das sogenannte" Sahnestück" zu gestalten. Hierzu gehört auch dieser Platz.
Daher ist die Kritik schon berechtigt.

Antwort von Monument (14.10.2017 10:10)

' Kann dass nicht ganz nachvollziehen dass der Platz unschön sein soll. Ja es ist neben einer viel befahrenen Strasse - wie auch der Neue Markt und der Leopoldsplatz. Dass heisst nicht dass er nicht benutzt wird. Gerade weil er leicht zugänglich ist treffen sich öfters Leute dort. Als Beispiel Radwanderer, Schülergruppen oder Anlieger. Er beherbergt ein Monument oder Denkmal dass einen positiven Schritt für Eberbach darstellt. Es sind nunmal ein unsägliches Verbrechen, dass in dem Name des NS Regimes verübt wurde. Niemand will dieser Tatsache einfach vergessen. Der Platz erlaubt es diese Erinnerung wachzuhalten und bietet dazu noch eine alternative gestaltete öffentliche Fläche mitten in der Stadt. Soweit meine Meinung!

Antwort von Sonnenkönig (14.10.2017 12:03)


@Gedenker und @Leser

Sie haben mit Ihren Beiträgen völlig Recht! Wenn einem "Sahnestück" aber die "Sahne" fehlt, kann man doch auch nachbessern und nacharbeiten, d.h die Plätze neu gestalten, so z.B die völlig unbrauchbaren Liegen =Sitzbänke auf dem Neuen Markt entfernen und dafür optisch und praktische Bänke mit Rückenlehne
installieren. Dazu eine Baumreihe vor der ehemaligen Gaststätte "Rose", so das dieser Platz mal eine gewisse Symmetrie bekommt. Die Flutlichtbeleuchtung durch andere Lampen ersetzen. Da könnte man auch zwei bis drei Kinderspielgeräte wie auf dem Lindenplatz anbringen etc. etc.
Nur nix machen ist ganz toll und spricht eher für Einbahnstraßen im Rathaus!

Antwort von Buerger (14.10.2017 12:52)

@Leser:

sicherlich haben Sie recht in Ihrer Kritik. Aber Kritik muss an die zuständigen Stellen gerichtet werden und nicht in irgendwelchen Foren. Diese wären der Herr Bürgermeister selbst sowie die Stadträte Ihres Vertrauens. Gehen Sie doch einfach mal in die Gemeideratssitzung und lassen Ihrer Kritik freien Lauf. Dann, und nur dann, wird sich etwas ändern!

Antwort von Jazzband (16.10.2017 06:36)

Guten Tag, ich glaube schon dass das ehrliche Gedenken an die rassistischen Verbrechen, welche in jüngerer Zeit in Eberbach begangen wurden, den ein oder anderen zahlungskräftigen Touristen anlockt.

Antwort von imuvrini (16.10.2017 22:36)

@Jazzband:
seien Sie freundlich gegrüßt!
Also das halte ich für Unsinn, sorry! Ganz sicher wird kein Mensch extra nach Eberbach fahren, weil er sich den Synagogenplatz ansehen möchte.
Gut, es kann sein, dass Sie auch nur provozieren möchten, aber dann war dieser Versuch zumindest schräg.

Dass dieser Platz hässlich und fehlgeplant ist, dazu viel zu teuer, dürfte wohl auch den Planern mittlerweile klar sein. Nur ändert es nichts. Jetzt ist er da und bleibt auch. Ganz sicher.
Niemand der Verantwortlichen wird dafür die Konsequenzen zu tragen haben, so ist das immer.

Also lassen wir doch den Platz da wo er ist und regen uns lieber über nachfolgende Projekte auf.
Ich verspreche hiermit, dass es nicht lange dauern wird, bis die nächste "lustige" Entscheidung getroffen wird.


Antwort von hoschpes (17.10.2017 08:36)

@imuvrini
Die nächste "lustige" Entscheidung sind die Windräder auf dem Hebert. Und auch dann wird es wieder heißen: "Misslungen"; "Hässlich", "Fehlplanung", "anders vorgestellt".....

Antwort von P. Truss (21.10.2017 09:14)

Wenn wenigstens das hässliche, dilettantisch gestaltete Denkmal nicht wäre.

Das steht jetzt für alle Ewigkeit da, weil sich niemand je trauen wird, es umzureißen.

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