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Gästeschar wanderte mit dem Förster durch die Kontinente


(Fotos: Maren Richter)

(cr) Auf sehr großes Interesse stieß gestern Abend der geführte “Blüten-Spaziergang” im Arboretum der Stadt Eberbach, zu dem Förster Hubert Richter anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Gehölzparks oberhalb der Pestalozzistraße eingeladen hatte.

Rund 100 interessierte Gäste strömten gegen 18 Uhr den Waldweg hinauf zu den beiden Informationstafeln im Zentrum des Arboretums. Dort erklärte Richter zunächst, dass Arboreten ursprünglich von adligen Schlossherrn in ihren Gärten aus Freude über die Formen und Farbenvielfalt angelegt wurden, heute aber eher Studien- oder Wissenschaftszwecken dienen. Er schilderte die Entstehungsgeschichte des gut 40.000 Quadratmeter großen Eberbacher Arboretums, mit dessen Aufbau man 1989 nach einem positiven Gemeinderatsbeschluss begonnen hatte und das schließlich im Oktober 1994 feierlich eröffnet wurde.
Die seitdem gepflanzten rund 130 Baum- und Straucharten aus vielen Teilen der Erde sind dort in geografischer Anordnung zu finden. Das bedeutet, es gibt auf dem Gelände ausgewiesene Bereiche z.B. für Amerika, Europa, Japan und China, in denen die Arten entsprechend ihrer natürlichen Heimat zu finden sind.
Im Anschluss an die grundlegenden Informationen lud Richter zu einem Rundgang in die einzelnen Bereiche ein und führte die teilweise weit über 100 Meter lange Prozession seiner Gäste durch West- und Nordamerika, Japan, China und andere asiatische Regionen. Die botanische Tour durch die Erdteile endete nach einem kurzen Blick über Europa auf der amerikanische Sierra Nevada bei den eindrucksvollen Mammutbäumen, unter denen ein zum Verweilen einladender Steintisch mit Sitzbänken steht. Unterwegs gab der Fachmann, der das Arboretum mit aufgebaut hat und beruflich betreut, Wissenswertes zu einigen Arten zum Besten, und die blühenden Magnolien, Rhododendren und wilden Obstgehölze waren mit ihren Farbtupfern eine Augenweide.

Eigentlich waren es gestern zu viele Menschen, als dass alle Richters Informationen beim Rundgang hätten mitbekommen können. Aber das Arboretum kann auch im Alleingang gewinnbringend begangen werden, denn Richter hat eine umfangreiche Website zu der Anlage aufgebaut, auf der Informationen und Bilder zu den Baum- und Straucharten zu finden sind (Link s.u.). Auf den Schildern bei den Arten im Arboretum findet man neben Namen und Herkunft auch kleine QR-Codes, die man mit dem Smartphone oder Tablet scannen kann und so ausführlichere Informationen zu der betreffenden Art auf dem Display erhält. Außerdem hat der Förster an den Infotafeln Flyer hinterlegt, auf denen eine Karte des Arboretums mit den geografischen Bereichen die Orientierung im Gelände erleichtert.

Wie Richter angesichts des überaus großen Zuspruchs nach dieser kostenlosen Infoveranstaltung ankündigte, könne er sich vorstellen, evtl. später im Jahr noch einmal einen solchen geführten Spaziergang anzubieten. Ein Termin steht aber noch nicht fest.

Infos im Internet:
www.itterberg.de


18.04.19

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