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111 Wandersleute und Ohrsbergturmkünstler gesucht - Fastnachtsumzug am Dienstag


(Fotos: Hubert Richter)

(cr) Die Fastnacht bewegt sich mit großen Schritten auf ihren närrischen Höhepunkt zu. Am kommenden “Rosenmontag”, 4. März, ist neben allen Karnevalisten auch die Bevölkerung gefordert.

Zum zehnten Mal wird am Montag im Café Viktoria die “Rosenmontagswette” stattfinden. Wie in den Jahren zuvor fordert Geschäftsführerin Birgit Strohauer-Valerius den Präsidenten der Karnevalgesellschaft Kuckuck, Udo Geilsdörfer, heraus und ist überzeugt, in diesem Jahr die Wette zu gewinnen. Die Idee für die Rosenmontagswette 2019 sei von der Eberbacher Geschäftsfrau Susanne Reinig gekommen und man habe den “Wächter vum Ohrschbergturm” alias Hubert Richter mit eingebunden, der bei den Sitzungen der KG Kuckuck in der Bütt stand und in den Sommermonaten als Förster zum Turmtreff auf den Ohrsbergturm einlud, so die Strohauer-Chefin. Sie und ihr Sohn Florian Bäcker-Valerius sind der festen Überzeugung, dass es die KGK in diesem Jahr nicht schaffen wird, 111 Personen so verkleidet in ihr Café zu locken, wie diese im Alltag auf den Ohrsbergturm wandern würden. Geilsdörfer hingegen ist sich seiner Kuckucke und der gesamten Bevölkerung sicher: “Wir schaffen das”, so seine Aussage heute Vormittag im Beisein seiner Frau Karin Zielbauer. Er ruft alle Vereinsmitglieder, Freunde, Bekannte und alle Nichtfastnachter aus Nah und Fern auf, am Rosenmontag in der Zeit zwischen 8.11 Uhr und 17.11 Uhr als Wandergesellen und -gesellinnen, Spaziergängerinnen und -gänger oder ähnliche sich auf den Ohrsbergturm begebende Geschöpfe im “Strohauer” zu erscheinen und sich zum Zählen in eine Liste einzutragen. Dort dürfen die Gäste außerdem auf vorbereitetes Material einen Ohrsbergturm zeichnen, der anschließend ausgestellt wird. Für Maler und Zeichner, die nicht malen und zeichnen können, will Geilsdörfer eine “Ohrschbergturm-malen-nach Zahlen-Vorlage” anbieten. Stärken können sich die Gäste mit dem eigens für diese Wette kreierten “Ohrschberg-Berliner”.
Der KGK-Präsident hat den “Turmwächter” kurzerhand zum Maskottchen der diesjährigen Rosenmontagswette ernannt und versichert, dass dieser bei der Auszählung der Wette dabei sein werde. Falls Strohauer-Valerius die Wette verliert, will sie der KGK eine Spende zukommen lassen. Wird aber Geilsdörfer seine Wette verlieren, wird er als Prinzessin im rosa Kleidchen mit zwei “Hofdamen” bei einem der Turmtreffs teilnehmen, die vom 17. Juli bis 11. September 2019 jeden Mittwoch ab 17 Uhr auf dem Ohrsbergturm stattfinden. Kulinarische Unterstützung in Form von Torten hat die Strohauer-Chefin für diesen Turmtreff zugesichert.

Am Dienstag, 5. März, lädt die KG Kuckuck zum Fastnachtsumzug in die Innenstadt ein. Zugmarschall Wolfgang Röderer erwartet wie in den Jahren zuvor wieder etwa 60 Gruppen, die ab 14.11 Uhr von der Friedrichsdorfer Landstraße durch die Odenwaldstraße, über den Neuen Markt, durch die Bahnhofstraße bis zur Luisenstraße ziehen. Interessierte Gruppen können sich kurzfristig per Mail (s.u.) anmelden. Nach dem Umzug kann bis 19 Uhr auf dem Leopoldsplatz gefeiert werden.
Die Kosten des Umzugs schätzt Geilsdörfer auf rund 10.000 Euro. Rund 2 Tonnen “Gutsel” in verschiedenen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen sowie 11.111 Chips habe man gekauft, einzeln mit “Gutselminister” Helmut Deschner verkostet und werde sie bei den Umzügen in Neckargemünd, Hirschhorn und Eberbach unters närrische Volk verteilen.
Schon jetzt und auch am Fastnachtsdienstag werden “Umzugsplaketten” von Vereinsmitgliedern und Mitgliedern des MGV Liederkranz zum Preis von 2 Euro verkauft (unser Bild links). Mit dem Verkaufserlös solle ein Teil der Umzugskosten gedeckt werden, sagte der Präsident.

Pünktlich um Mitternacht endet dann die Faschingskampagne 2018/2019, und für viele Vollblutfastnachter beginnt am Aschermittwoch, 6. März, eine traurige Zeit. Da gemeinsames Leid geteiltes Leid ist, treffen sich die Betroffenen unter der Leitung des Bürger- und Heimatvereins Eberbach um 10.58 Uhr am Gasthaus Grüner Baum zu einem Trauermarsch in Richtung Neckarlauer. Dort sollen nach dem Beweinen der verflossenen Fastnacht die jetzt leeren Geldbeutel mit Neckarwasser geschrubbt werden, damit diese für die neuen Herausforderungen in der anstehenden Kampagne 2019/2020 sauber sind. Kräfte für die bevorstehenden närrischen Aufgaben will die Trauergemeinde anschließend beim Heringsessen im Grünen Baum schöpfen. Die Bevölkerung ist eingeladen, den Trauermarsch zu begleiten oder am Neckarlauer gemeinsam der zurückliegenden Kampagne zu gedenken.

E-Mail-Kontakt: zugmarschall@kg-kuckuck.de

Infos im Internet:
www.kg-kuckuck.de/umzug/


28.02.19

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