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Sanierungstarifvertrag mit Standortgarantie und Kündigungsschutz abgelehnt


(Foto: Thomas Wilken)

(tom) Auf der Betriebsversammlung von Meto in Hirschhorn, einem führenden Hersteller von Preisauszeichnungsprodukten, gab es nur ein Thema: Der seit knapp zwei Jahren anhaltende Tarifstreit zwischen dem Arbeitgeber und der Gewerkschaft IG Metall. Der Betrieb war laut Mitteilung der Gewerkschaft 2017 in die sogenannte OT-Mitgliedschaft (ohne Tarifbindung) des Arbeitgeberverbandes gewechselt. Betroffen sind etwa 140 Arbeitskräfte.

„Mit dieser Tarifflucht versucht sich Meto seiner tariflichen Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern zu entledigen“, so Jochen Homburg, der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Darmstadt in seiner Nachricht. Auf der Betriebsversammlung ließ zunächst Betriebsratsvorsitzender Gernot Walter die verschiedenen Einigungsversuche der vergangenen beiden Jahre mit den gemachten Vorschlägen zur Lösung des Konfliktes Revue passieren. Mit jedem dieser Vorschläge „versuchte die Geschäftsleitung einen finanziellen Beitrag der Mitarbeiter zu bekommen“ sagte Walter. Als Grund werde die Sanierung des Betriebs genannt.

Danach erläuterte Homburg den Vorschlag eines Sanierungstarifvertrags von Gewerkschaft und Betriebsrat. Dieser hätte bei gleichzeitiger Zusage einer Standortgarantie und eines Kündigungsschutzes für die Laufzeit des Tarifvertrags den teilweisen Verzicht auf tarifliche Rechte bedeutet. „Dieser Sanierungstarifvertrag wurde von der Geschäftsleitung zurückgewiesen und insbesondere der Kündigungsschutz für alle Abteilungen abgelehnt“, bedauerte er.

Die Geschäftsleitung blieb laut IG Metall der Veranstaltung trotz vorheriger Zusage fern. „Sie entzog sich damit der Diskussion mit der Belegschaft“, so die Gewerkschafter. Walter und Homburg stellten auf der Versammlung noch einmal klar, dass die Herausnahme eines Belegschaftsteils aus dem Kündigungsschutz inakzeptabel sei. Aufgrund der fehlenden Stellungnahme der Geschäftsleitung zu diesem Thema wurde die Versammlung nicht beendet, sondern nur unterbrochen, teilte die IG Metall mit.

11.02.19

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