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SG Rockenau schaffte immerhin zwei Tore gegen die starke Spielgemeinschaft

(hr) (josch) Vor 410 Zuschauern schaffte gestern Abend der SVfB Eberbach in der Kreisklasse A einen deutlichen Sieg über die Elf der SG Rockenau im Stadion in der Au.

"Man hätte sich durchaus mehr Gegenwehr gewünscht", so die Aussage von VfB-Ehrenspielführer Michael Stumpf. "Ein Derby-Sieg, über den man sich nicht so recht freuen kann", Statement vom Experten Wolfram Grimm. Beide Aussagen treffen den Nagel auf den Kopf. Einerseits war die SG Rockenau dem Stadtderby alles in allem leistungsmäßig nicht gewachsen, andererseits gelang es ihr, in der 84. Minute mit zwei Toren dem Heimclub empfindliche Nadelstiche zu versetzen.

Selten waren die Unterschiede in einem Eberbacher Derby so ausgeprägt. Auf der einen Seite die Spielgemeinschaft aus SV und VfB mit erfahrenen, auch in höheren Klassen gestählten Spielern, auf der anderen Seite eine Elf, die bis auf zwei Spieler, Wäsch und Öczan, vor einem oder zwei Jahren noch in einer Eberbacher Jugendmannschaft gespielt hat. Hier der SVfB, der durch eine Konzentration der Kräfte die Tabelle anführt, dort die SGR, die mit viel Idealismus versucht mitzuhalten. Natürlich war es den Rockenauern anzumerken, daß sie sich der Aufgabe gegen den SVfB Eberbach mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln entgegenstellen würden. Aber nicht alle wurden dem Anspruch gerecht. Beispiel Justin Weinberg: Der immer lustige, mitunter auch für schräge Jokes aufgelegte ehemalige VfB-Torwart, ließ sich offenbar von der Kulisse beeindrucken. 410 Zuschauer hinter den Barrieren setzten dem von Anfang an unter Dauerbeschuss stehenden SGR-Keeper dermaßen zu, daß er nur eine Halbzeit durchhielt. Zuvor kassierte er das 1:0, Torschütze für den SVfB Eberbach war Stefan Wurm (8. Minute), dann das 2:0, wieder Wurm (18.), ein 3:0 durch Steffen Joho (28.), das 4:0 und das 5:0, beide Male Torschütze Stefan Wurm in der 31. und 32. Minute. Zweites Beispiel Nils Wettig: Der engagierte Abwehrspieler, aus den Reihen des SV 24 stammend, übertrieb es mit seinem Einsatz. Ein übler Tritt gegen Alexander Blum schon in der 15. Minute brachte dem Wimmersbacher die rote Karte ein. Da hatte Schiedsrichter Carsten Maier aus Bruchsal gar keine andere Wahl.

Nach der Halbzeitpause konsolidierte sich die SG Rockenau. Für Weinberg kam Lukas Zimmermann ins Tor, für den eher blass gebliebenen Torben Menges rückte Klaus Singleton nach. Beide Wechsel stärkten das SG-Spiel, allerdings profitierte man auch von dem Umstand, daß der SVfB merklich zurückschaltete. Die Auswechslung von Chef-Goalgetter Stefan Wurm in der 54. Minute spricht Bände. Mehr als ein 5:0 brauchte man nicht und wollte man auch nicht. Zimmermann hielt hinten den Laden dicht, dem eingewechselten Singleton, vor dem Spiel noch von Verletzungsgerüchten begleitet, gelang in der 84. Minute ein Traumtor Marke "Tor des Monats". Aus 45 Metern düpierte er SVfB-Torwart Robin Heiß. Als Drago Balukcic, für den Stadionsprecher gar nicht mehr auf dem Platz stehend, noch in der gleichen Minute das 2:5 gelang, waren einige Rockenauer Fans gar nicht mehr zu halten.

Wie hoch die Ansprüche im Eberbacher Lager mittlerweile geworden sind lässt sich an einer Randnotiz festmachen. Anstatt sich - wie früher - als Derby-Sieger zu fühlen und jeden eigenen Ballgewinn zu bejubeln, kommen heute, aus der Anonymität der großen Kulisse heraus, deutliche Missfallensbekundungen für einen Fehlpass. Die Zeiten ändern sich eben.

13.10.18

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