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Wechsel in die Seelsorgeeinheit Ladenburg-Heddesheim


(Fotos:Wörner)

(tw) Am Sonntag wurde der Leiter der Seelsorgeeinheit Neckartal-Hoher Odenwald Edith Stein Pfarrer Matthias Stößer im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Katholischen Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk verabschiedet. Im Anschluss fand ein Empfang im Pfarrheim statt.

Es war kein trauriger Abschied in der Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk, war es doch sein eigener Wunsch sich nach 12 Jahren in der Seelsorgeeinheit Neckartal-Hoher Odenwald Edith Stein noch einmal einer neuen Herausforderung zu stellen. Und das Ansinnen einer Veränderung nach ungefähr dieser Zeit hatte Pfarrer Matthias Stößer schon zu Beginn seiner Amtszeit in Eberbach. Angesichts rührender ganz persönlicher Verabschiedungen von Gemeindemitgliedern jeden Alters nach dem Gottesdienst oder später nach der Feier im Pfarrsaal fiel dem Seelsorger der Abschied trotzdem schwer.

Der Abschiedsgottesdienst wurde von Pfarrer Stößer, Kooperator Pavo Ivkic und Diakon Joachim Szendzielorz gemeinsam zelebriert. Unterstützt wurden sie von 65 Ministranten aus der ganzen Seelsorgeeinheit. Der Schifferverein aus Neckargerach war mit einer Abordnung Fahnenträger vertreten. Für eine imposante musikalische Begleitung sorgte Almut Rumstadt mit der katholischen Pfarrkapelle im Chorraum. Auf der Empore hatten sich die Chöre der ganzen Seelsorgeeinheit versammelt und standen dicht gedrängt um die Orgel mit Bezirkskantor Severin Zöhrer. Im Verlauf des Gottesdienstes bedankte sich der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Bernhard Schell im Namen der ganzen Seelsorgeeinheit bei Pfarrer Matthias Stößer für sein Wirken im Dienste der Gemeinde, seine Anstöße die er gab, die gute Zusammenarbeit und das offene Ohr, das er stets für alle hatte. Er sei ein Seelsorger mit Leib und Seele, ganz im Sinne Jesu, den Menschen zugewandt, um die er sich intensiv bemühe. Schon nach dem Gottesdienst verabschiedeten sich viele Gemeindemitglieder von ihrem Pfarrer.

Die eigentliche Verabschiedung mit Ansprachen, Gesangseinlagen und Tanzvorführungen fand aber im großen Saal des Gemeindehauses statt, wo mit einem kalten Buffet und Getränken auch für das leibliche Wohl gesorgt war. Den Anfang des langen Abschiedsreigens machte Bürgermeister Peter Reichert mit dem lateinischen Zitat "die Würfel sind gefallen (geworfen)". Es sei jetzt endgültig, dass Pfarrer Stößer die ehemalige Reichsstadt verlasse und in die ehemalige Römerstadt Ladenburg wechsle. Dort könne er dann auch das Lateinische pflegen, unter anderem mit seinem Bruder David Reichert, der dort der evangelische Pfarrer sei. Der Bürgermeister bedankte sich auch im Namen seiner Bürgermeister-Kollegen Haas (Waldbrunn), Link (Neckargerach) und Friedrich (Binau) für die fruchtbare Zusammenarbeit im Bereich der Kindergärten, der Kultur, der Kirche und der Ökumene.

Der Leiter des Dekanats Mosbach-Buchen, Dekan Johannes Balbach, bedauerte den Weggang des geschätzten Kollegen und dankte ihm für seine 12-jährige Leitungsarbeit in der Seelsorgeeinheit. Mit Erinnerungen an einen gemeinsamen Kirchentagsbesuch und die gute ökumenische Arbeit hier in Eberbach verabschiedete sich der evangelische Dekan Ekkehard Leytz von seinem Kollegen Stößer. Für die Frauengemeinschaft der Seelsorgeeinheit verabschiedete sich Erika Hils und wünscht viel Schwung für die neue Herausforderung. Eine ganze Schar Kindergartenkinder aus der ganzen Seelsorgeeinheit war mit ihren Erzieherinnen gekommen, um für den Pfarrer zu singen und dabei Abschiedsgeschenke zu überreichen. Wolfgang Hilbert sprach für die Kolpingfamilie Eberbach und erinnerte an die gemeinsamen Feldgottesdienste und an eine erste Feldtaufe. Die Mitglieder der Kantorei sangen ein Abschiedslied für ihren Präses und Avelino Casado erinnerte an die 15 Konzerte und die unzähligen Gottesdienste während der Zeit mit Pfarrer Stößer als Chef. Von den Hauptamtlichen Mitarbeitern gab es ein Gedicht, das Diakon Szendzielorz zum Besten gab, Titel "Matthias geht". Für die Pfarrkapelle bedankte sich Rainer Münch beim Stadtpfarrer, der kraft Amtes auch deren Präses ist. Die Halleluja-Singers aus Waldbrunn, bei denen Stößer gerne zu Gast war, verabschiedeten sich mit ihrem Motto-Song und einem eigenen Abschiedslied. Statt Abschiedsgeschenken wünschte sich Pfarrer Stößer eine Spende für die karitative Arbeit in Eberbach. Der Pfarrgemeinderat hatte 1000 Euro für den Hospizdienst und den Caritativen Dienst gespendet, die der Vorsitzende Bernhard Schell mit einem symbolischen Scheck übergab. Private Spenden konnten in eine Kasse geworfen werden. Beim Tanz der Ministranten aus Waldbrunn gab es für den Pfarrer kein Halten mehr. Er stürmte die Bühne und beteiligte sich spontan und gar nicht ungeschickt an der Aufführung. Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Matthias Stößer noch einmal kurz und verabschiedete sich von Eberbach. Schon am Montag begann offiziell sein Dienst in der Seelsorgeeinheit Ladenburg-Heddesheim.


16.04.18

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