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Für die Belebung der Innenstadt kann jeder etwas tun


Auch eine Art der Belebung der Innenstadt: Die Kellereistraße mittags um 14.30 Uhr von Autos befahren (l.), die Obere Badstraße beparkt. Neu beflaggt soll die Kellereistraße in den nächsten Tagen werden. (Fotos: Claudia Richter)

(cr) Um die Eberbacher Innenstadt zu beleben, wurde vor einigen Jahren die imakomm AKADEMIE GmbH mit der Suche nach Lösungen beauftragt. Unter anderem wurden die beiden Arbeitskreise „Gestaltung & Erreichbarkeit“ sowie „Marketing & Erlebnis" gegründet, bei der interessierte Bürgerinnen und Bürger mitmachen konnten. Inzwischen gibt es die "Projektgruppe imakomm", die sich um optische Veränderung in der Innenstadt kümmert.

Immer lauter wird die Kritik in der Bevölkerung wegen Eberbachs Innenstadt: Zu schmutzig, zu wenige Geschäfte, zu viel Verkehr in der Fußgängerzone sind nur einige der Meinungen von Einheimischen und auch von Gästen. Nicht bekannt scheint bei Vielen zu sein, dass sich jeder Eberbacher persönlich zur Verbesserung der Situation einbringen kann.

So sollen beispielsweise am 5. Mai bei der Aktion “Sauberes Eberbach” Straßen und Plätze von Müll und mehr befreit werden. Nach dieser Aktion liegt es an der Bevölkerung selbst, wie schnell die Straßen wieder verdreckt sind. Keiner wird gezwungen, seine Pizzakartons auf die Straßen zu werfen, den Hundekot seines geliebten Vierbeiners mit und ohne Verpackung auf den Grünflächen liegen zu lassen und auch Zigarettenkippen so zu entsorgen, dass sie von ehrenamtlichen Helfern eingesammelt werden müssen. Allerdings muss man sein eigenes Verhalten überdenken. Als Frechheit kann man beispielsweise das Verhalten eines Rauchers bei einer Reinigungsaktion beschreiben, der bei einer Gruppe mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen wartete, bis der Gehweg gereinigt war, um ihnen dann die Kippe mit den Worten "damit ihr noch was zu tun habt" vor die Füße zu werfen.

Aktiv einbringen können sich Bürgerinnen und Bürger auch bei der "Projektgruppe imakomm". Mitglieder der Gruppe tagen dem Vernehmen nach drei- bis viermal jährlich, um nach Möglichkeiten zu suchen die Innenstadt schöner wirken zu lassen. Die Ergebnisse der Treffen der Projektgruppe werden in den öffentlichen Gemeinderatssitzungen dann bekannt, wenn für die Umsetzung der Ideen Geld benötigt wird. Denn das müssen die Ratsmitglieder laut Verwaltung immer bewilligen. So auch in der letzten Sitzung, bei der rund 1000 Euro netto für Kunststoffkübel für die Hauptstraße genehmigt wurden. Zu weiteren Verschönerungsmaßnahmen für die Innenstadt gehörte und gehört die Beflaggung der Kellereistraße. Hier sollen in den nächsten Tagen Fahnen mit Kinderporträts aufgehängt werden, um nach dem Willen der Projektgruppe, des Gemeinderats und der Verwaltung die Altstadtstraße zu beleben.

Welche weiteren Ideen in der Gruppe bisher geboren wurden, ist nicht bekannt, denn laut Verwaltung hätten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die nicht näher genannt wurden, einstimmig beschlossen, dass die Presse nicht teilnehmen darf. Die letzte uns vorliegende Mitteilung über das Ergebnis und die Arbeit der Gruppe kam von der Stadtverwaltung selbst im Juli 2014, unter anderem mit der Information, dass die bereits im Jahr 2010 eingerichtete Projektgruppe zur Umsetzung des Imakomm-Gutachtens "Entwicklungskonzept Einkaufs- und Dienstleistungsstandort Eberbach" unter der Leitung von Bürgermeister Peter Reichert getagt hätte. Der Gruppe würden neben dem Bürgermeister Vertreterinnen und Vertreter aller Gemeinderats-Fraktionen, interessierte Eberbacher Bürgerinnen und Bürger, ferner die jeweils zuständigen Leiterinnen und Leiter der Fachdienststellen der Stadtverwaltung angehören. Auf Nachfrage in der Verwaltung kam die Auskunft, dass sich Interessierte aber in der Verwaltung bei Tobias Soldner, Leiter der Abteilung Kultur, Tourismus, Stadtinformation zum Mitmachen melden könnten.

Die ersten Weichen für Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt wurden bereits im April 2009 gestellt (wir berichteten). Im September 2009 versicherte der Projektleiter der im Juni vom Eberbacher Gemeinderat beauftragten imakomm AKADEMIE GmbH, dass es keine austauschbaren allgemeinen Handlungsempfehlungen, sondern gemeinsam mit allen Akteuren nachhaltige Lösungen für Eberbach geben solle, außerdem Verbesserungsvorschläge, die finanzierbar seien und kurzfristig schnelle Erfolge zeigen würden.

27.03.18

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