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Erfolgversprechend ist eher eine stärkere Bejagung in den Revieren


Eine Rotte Schwarzkittel im November 2017 am helllichten Tag in einem privaten Garten in der Burghälde. (Foto:privat)

(cr) Die Bemühungen von Eberbachs Bürgermeister Peter Reichert, der Wildschweinplage im Stadtgebiet von Eberbach mit innerörtlicher Bejagung Herr zu werden, scheinen vorerst nicht erfolgreich zu sein.

Im Dezember 2017 hatte Reichert im Gemeinderat bekannt gegeben, dass er beim Landratsamt als untere Jagdbehörde einen Antrag gestellt habe, Wildschweine in “befriedeten Bezirken” (also in Wohngebieten) bejagen zu dürfen, auch unter Einsatz von Nachtsichtgeräten und anderen Hilfsmitteln. Der Antrag wurde, weil sich die unteren Behörden beim Landratsamt wohl nicht entscheiden konnten, bis zur obersten Jagdbehörde beim Innenministerium weitergereicht. Von dort habe Reichert eher ablehnende Signale erhalten, wie er im Dezember sagte.

Nun hat er einer Tageszeitung offenbar mitgeteilt, dass noch im Dezember in Eberbach ein Vor-Ort-Termin mit Vertretern der obersten Jagdbehörde stattgefunden habe und die Ministeriumsvertreter zunächst von der Stadt ein Konzept für die Bejagung erwarten, bei dem auch Tierschutz- und andere Themen einbezogen werden sollten. Reichert will der Zeitung zufolge nun einen “Runden Tisch” zu diesem Thema einberufen. Ein Termin dafür stehe aber noch nicht fest.

Derweil mehren sich die Stimmen, die eine dauerhafte Lösung der Schwarzwildproblematik nicht im Abschuss der Tiere innerhalb der Stadt sehen, sondern vor allem in der stärkeren Bejagung “auf der Fläche”, also in den Jagdrevieren in den großen Waldgebieten rings um Eberbach. Untätig sind die Jäger nicht, denn bei mehreren Treibjagden wurden seit Herbst rund um die Stadt mehr als 200 Wildschweine erlegt. Aber offenbar reicht das noch nicht: Noch immer dringen ganze Rotten von Schwarzkitteln in private Gärten ein (unser Bild) und verwüsten öffentliche Grünflächen in der Stadt.
Der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk hat, um die Bemühungen der Jäger zu unterstützen, gesetzliche Erleichterungen für die Schwarzwildjagd angekündigt.

Die hohen Schwarzwildbestände sind nicht nur wegen der Schäden in Flur und Gärten ein Ärgernis. Sie erhöhen auch das Risiko der Ausbreitung einer auch für Hausschweine gefährlichen Tierseuche, der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Die ist in östlichen Nachbarländern nämlich schon auf dem Vormarsch in Richtung Deutschland. Deshalb haben einige Bundesländer bereits Abschussprämien für Wildschweine eingeführt, um die Jäger zu einer Reduktion des Schwarzwilds zu bewegen.

20.01.18

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