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Vier Mal eins ist mehr als vier


Große Freude bei der SPD Oberzent: Der scheidende Hessenecker Rathauschef Thomas Ihrig (2. v. r.) wurde von den Sozialdemokraten als Kandidat für den Bürgermeisterposten in der neuen Stadt nominiert. Glückwünsche gab es von (v. l.) dem Ortsvereinsvorsitzenden Danny Zucht, dem Landtagsabgeordneten Rüdiger Holschuh und Landrat Frank Matiaske. (Foto: Thomas Wilken)

(tom) Thomas Ihrig ist der Bürgermeister-Kandidat der SPD Oberzent für die Wahlen in der neuen Stadt am 29. April. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hob den 52-Jährigen mit übergroßer Mehrheit aufs Schild. Der scheidende Hessenecker Rathauschef erhielt nur eine Gegenstimme bei drei Enthaltungen. 35 der 40 anwesenden Genossen stimmten für seine Kandidatur (eine Stimme wurde nicht abgegeben). Ihrig hatte zuvor seine Ziele für die neue, fusionierte Stadt erläutert.

Von unruhigen Zeiten sprach der Ortsvereinsvorsitzende Danny Zucht in seiner Begrüßung. Nationalismus keime allerorten auf. Deshalb sei es umso notwendiger, um Geschlossenheit zu werben und „Respekt vorzuleben“. Die SPD stehe derzeit am Scheideweg zwischen Opposition und Regierungsverantwortung, sagte er. „Egal welcher Weg eingeschlagen wird, wird dieser auch die kommende Kommunalwahl beeinflussen.“

Zucht forderte die Mitglieder auf, sich „im jüngsten SPD-Ortsverein Deutschlands“, der gleichzeitig der mitgliederstärkste im Odenwaldkreis sei, einzubringen. Mit dem entsprechenden Engagement „wird auch die Stadt Oberzent wahrgenommen“. Er wies auf die vielen verschiedenen Anforderungen eines neuen Bürgermeisters hin. Und schlug den Bogen zu Ihrig: „Ich vertraue ihm, er kann das.“

Ähnlich äußerte sich auch Landrat Frank Matiaske. Der SPD-Mann Ihrig kandidiere für den Posten in einem Zusammenschluss von vier Kommunen, „die immer wieder bewiesen haben, dass sie ihre Aufgabe erfüllen können“. In einem vorbildlichen Prozess, „der in Hessen bisher in dieser Form nicht stattfand“, erlebe man nun die erste freiwillige Fusion überhaupt. „Vier Mal eins ist mehr als vier“, betonte Matiaske.

Der Landrat bezeichnete das Thema Demografie als große Herausforderung für die Zukunft. Daneben thematisierte er die Ärzteversorgung auf dem Land. Matiaske nannte aber auch die großen Chancen der Stadt Oberzent in ihrer „Sandwich-Position“ zwischen den Ballungsräumen Rhein-Main, Rhein-Neckar und Heilbronn. Es sei für die Zukunft wertvoll, „die wichtigen Schritte gemeinsam zu gehen“. Dafür sei Ihrig der richtige Mann. Als „ruhig, kompetent, sachlich versiert“, bezeichnete ihn der Landrat.

Thomas Ihrig, seit 24 Jahren Hessenecker Rathauschef, nannte die Fusion die richtige Antwort auf die demografischen Entwicklungen der letzten Jahre. Mit den verbesserten finanziellen Rahmenbedingungen ab dem kommenden Jahr „haben wir uns etwas Luft verschafft, um an manchen uns wichtigen Stellen freier agieren zu können“. Der Bürgermeister-Kandidat ist seit fast 28 Jahren SPD-Mitglied und seit 1995 Vorsitzender des Ortsverbands in der bis dato kleinsten selbstständigen hessischen Gemeinde.

Er bezeichnete es als sein Ziel, „eine Verwaltung nach modernen Gesichtspunkte und mit moderner Technik aufzubauen, um für die immer größeren Anforderungen gewappnet zu sein“. Trotz aller Änderungen bleibe vieles in der neuen Stadt Oberzent erhalten. Hier nannte Ihrig die 19 eigenständigen Ortschaften von der Raubach bis zur Kernstadt Beerfelden. Eine flächendeckende Einführung von Ortsbeiräten ist seinen Worten zufolge eine Basis für den Erhalt dieser Identität.

Die neue Stadt kann dem SPD-Mann zufolge auf dem aufbauen, was die vier Kommunen in den vergangenen Jahrzehnten an Infrastruktur geschaffen haben. Exemplarisch führte er die vier Kindertagesstätten plus die evangelische Einrichtung an, mit denen man einen „gewaltigen, wichtigen Bildungs- und Erziehungsauftrag im vorschulischen Bereich“ leiste.

Allerdings werden laut Ihrig auch aktuelle Themen mitgenommen. Der Kandidat erwähnte die Gesundheitsversorgung, wo Anfang 2018 weitreichende Entscheidungen in punkto Ärztehaus anstehen. Die Fortführung der Dorfentwicklungen und Flurbereinigungsverfahren ist ein weiterer Punkt. Dazu kommt der Aufreger Windkraft, bei dem sich Ihrig ganz klar gegen weitere Rotoren positionierte, und das Thema ÖPNV/Mobilität.

01.12.17

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