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Erstmals Pink Day in Eberbach


(Foto: Claudia Richter)

(cr) Heute am 10. April ist "Pink Day", der internationale Aktionstag gegen Mobbing und Diskriminierung. Was im Jahr 2007 in Kanada begann, wurde jetzt erstmals auch in Eberbach umgesetzt.

Im Jahr 2007 wurde an einer Schule in Cambridge, Kings County, Nova Scotia ein Junge schikaniert und als homosexuell bezeichnet, weil er ein rosa Shirt in der Schule trug. Zwei Mitschüler starteten daraufhin eine beeindruckende Aktion, bei der am nächsten Tag hunderte Schüler in rosa Kleidung in den Unterricht kamen. Niemand wagte es den Jungen weiterhin als schwul zu bezeichnen oder ihn zu beleidigen. Diese Geschichte wurde von vielen Schulen zum Anlass genommen einen eigenen Pink Day durchzuführen und damit ein Zeichen gegen Mobbing aller Art zu setzen.

An der Realschule (RS) Eberbach fand heute ebenfalls der "Pink Day" statt. Die beiden Vertrauenslehrerinnen Isabell Jung und Nina Ruppel planten gemeinsam mit den Schulsprechern Luise Helfmann, Tobias Krumpf und Lea Rudolph sowie mit Schülerinnen und Schülern der Schülermitverwaltung (SMV) in Absprache mit der Schulleitung den heutigen Aktionstag unter dem Motto: "Jeder kann mobben, jeder kann Mobbingopfer werden, aber gemeinsam können wir es stoppen!"
Auch an der Schule, in den Bussen oder im Internet finde laut den beiden Lehrerinnen immer wieder Mobbing statt. Die Schulleitung nehme dieses Problem sehr ernst und reagiere darauf, so die Lehrkräfte. Das Thema "Mobbing" steht im Schulalltag der Realschule immer wieder im Fokus. Auch mit der heutigen Aktion wolle man zeigen, dass an der Schule niemand über die Probleme hinwegsehe, dass man Mobbing gemeinsam stoppen könne und dass sich Mobbingopfer vertrauensvoll an das Lehrerkollegium wenden könnten, so Jung und Ruppel.

Heute waren die Kinder und Jugendlichen aller Jahrgangsstufen sowie die Lehrer aufgerufen beim diesjährigen Pink Day mitzumachen und als äußeres Zeichen ein rosa Kleidungsstück zu tragen. Über 200 Jugendliche der Jahrgangsstufen 8 und 9 haben sich außerdem den mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichneten Film "Homevideo" angesehen, in dem die Situation eines Mobbingopfers sehr deutlich gezeigt wird. Die Eltern aller Klassen wurden über diesen internationalen Aktionstag in einem Elternbrief informiert. Und wenn heute der ein oder andere Schüler mit rosafarben lackierten Fingernägeln die Schule verlassen hatte, so lag es wahrscheinlich daran, dass er beim 1. Pink Day in der Realschule mitmachen wollte, kein rosa Kleidungsstück dabei hatte und sich in der Aula mutig das passende "Outfit" holte.

Die beiden Vertrauenslehrerinnen sind mit der heutigen Resonanz zufrieden und gehen davon aus, dass auch im nächsten Jahr der Pink Day an der Realschule stattfinden wird. Die Schüler hätten schon jetzt viele gute Ideen, die man dann umsetzen könne, freuten sich Jung und Ruppel.

10.04.13

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